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Bibliotheks-Lockdown

Liebe Besucherinnen und Besucher! 
Durch den bundesweiten Lockdown muss auch die Arbeitsstelle für Geschichte der Publizistik ihre Pforten bis mindestens zum 31.01.2021 schließen. Je nach den Entscheidungen der Universität hoffen wir, ab diesem Datum wieder für Sie da sein zu können. Wir werden auf dieser Website Updates posten, sobald wir mehr wissen. In der Zwischenzeit bieten wir Ihnen einen Scan-Service für einzelne, genau bezeichnete Artikel (mind. Ausgabe der Zeitung/Zeitschrift und Titel des Artikels) an, sofern die entsprechende Zeitschrift auf Microfilm vorliegt. Ihre Scanwünsche schicken Sie zu diesem Zweck bitte an histinst-publizistik@uni-koeln.de.
Recherchen können wir für Sie aus Kapazitätsgründen leider nicht übernehmen.

 

Arbeitsstelle für Geschichte der Publizistik

Die Arbeitsstelle für Geschichte der Publizistik geht auf das „Institut für Zeitungskunde“ zurück, das von Martin Spahn 1920 ins Leben gerufen wurde. Es versammelt Zeitungen und Zeitschriften vom ausgehenden 18. bis ins frühe 21. Jahrhundert. Der Schwerpunkt der ca. 190 Titel liegt auf der politischen Tages- und Wochenpresse des deutschsprachigen Raums. Auch einige europäische Titel sind dort zu finden.

Dabei reicht das Spektrum von der „Cot­ta'schen Zeitung“ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie den wichtigsten Presseorganen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik (etwa der „Kreuzzeitung“ und „Germania“, der „Vossischen Zeitung“ und „Frankfurter Zeitung“ oder des „Vorwärts“) über den nationalsozialistischen „Völ­kischen Beobachter“ bis zu den überregionalen Tages- und Wochenzeitungen der Bundesrepublik („Frankfurter Allgemeine“ und „Frankfurter Rundschau“ und „Die Zeit“) sowie dem „Neuen Deutschland“ aus der DDR. Auch Titel der Unterhaltungsliteratur („Bravo“, „Brigitte“, „Hörzu“, „Kicker“) sind vertreten.

Die Zeitungen und Zeitschriften liegen teils in gebundener Form und teils als Mikrofilme vor. Es handelt sich um Präsenzbestände; eine Ausleihe ist daher nicht bzw. nur in Ausnahmefällen möglich. Kopien der Printbestände können über die Fotostelle der UB angefertigt wer­den. In der Bibliothek ist ein Mikrofilmscanner vorhanden.