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Arbeitsstelle für Geschichte der Publizistik

Die Arbeitsstelle für Geschichte der Publizistik geht auf das „Institut für Zeitungskunde“ zurück, das von Martin Spahn 1920 ins Leben gerufen wurde. Es versammelt Zeitungen und Zeitschriften vom ausgehenden 18. bis ins frühe 21. Jahrhundert. Der Schwerpunkt der ca. 170 Titel liegt auf der politischen Tagespresse des deutschsprachigen Raums.

Dabei reicht das Spektrum von der „Cot­ta'schen Zeitung“ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie den wichtigsten Presseorganen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik (etwa der „Kreuzzeitung“ und „Germania“, der „Vossischen Zeitung“ und „Frankfurter Zeitung“ oder des „Vorwärts“) über den nationalsozialistischen „Völ­kischen Beobachter“ bis zu den überregionalen Tages- und Wochenzeitungen der Bundesrepublik („Frankfurter Allgemeine“ und „Frankfurter Rundschau“ und „Die Zeit“) sowie dem „Neuen Deutschland“ aus der DDR.

Die Zeitungen und Zeitschriften liegen teils in gebundener Form und teils als Mikrofilme vor. Es handelt sich um Präsenzbestände; eine Ausleihe ist daher nicht bzw. nur im Ausnahmefällen möglich. Kopien der Printbestände können über die Fotostelle der UB angefertigt wer­den. In der Bibliothek ist ein Mikrofilmscanner vorhanden.